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Ein Fall für das Klassenzimmer.

Das Prinzip der Schwerelosigkeit lässt sich mit dem Experimentkoffer auf das Klassenzimmer übertragen. Dieser besteht aus einer Ausklinkvorrichtung (a) und wird an der Wand, einer Tafel oder im Türrahmen in etwa 2m Höhe mit beiliegender Spannvorrichtung befestigt. Ein mechanisches Haltesystem hält die Fallkapsel 0 und entlässt sie möglichst störungsfrei in den freien Fall. Die Fallzeit von ca. 0,6s reicht, um per CCD-Camera verwertbare Experimentierdaten zu erhalten.

Die Experimente werden in einer Fallkapsel (b) untergebracht. Das Videosignal der integrierten Kamera kann je nach Ausführung über ein USB-Kabel oder per Funk an einen PC übertragen und dort digital ausgewertet werden. Bei der Funkübertragung fällt die induzierte Störung der Schwerelosigkeitsqualität gegenüber der Datenübertragung per Kabel wesentlich geringer aus. Zur phänomenologischen Beobachtung der Wirkung von Schwerkraft bzw. Schwerelosigkeit wurden mehrere Experimente entwickelt.

Das magnetische Gravimeter (c) dient zur Messung der Schwerkraft und erklärt das Prinzip der Schwerelosigkeit. Das Experiment zum Thema Oberflächenspannung (d) visualisiert Benetzungskräfte bei Wegfall der Schwerkraft. Die Kapillarkraft (e) kann unter Schwerelosigkeit Flüssigkeiten fördern. Im Bereich Verbrennungsphänomene (f) wird eine rein diffusionsgesteuerte Kerzenflamme beobachtet.