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Das magnetische Gravimeter [lat. gravis >schwer<] dient zur Messung der Schwerkraft, der sogenannten Gravitation (g). Es besteht aus drei Ringmagneten, deren gleichnamigen Pole aufeinander zeigen und sich gegenseitig abstoßen. Unter normaler Gravitation (1g) wirkt auf die Masse der Magneten die Erdanziehungskraft und entgegengesetzt wirken die magnetischen Kräfte (Gravimeter senkrecht halten). Aufgrund der Kräftebilanz stellt sich ein definierter Magnetabstand ein. Wird das Gravimeter fallen gelassen (freier Fall) oder geworfen (schräger Wurf), dann stoßen sich die Magneten schlagartig stärker von einander ab. Auf diesen antriebslosen Bahnen im Schwerefeld der Erde kompensiert die Trägheitskraft die Schwerkraft und das System kann als schwerelos bezeichnet werden.